Immer mehr hochbetagte Menschen leben allein zu Hause und es fällt ihnen schwer, Bekanntschaften zu pflegen – vor allem dann, wenn die Kräfte nachlassen. Mit dem Telefonbesuchsdienst haben die Malteser Paderborn einen ehrenamtlich getragenen Telefonbesuchsdienst für Menschen eingerichtet, die zwar nicht persönlich besucht werden möchten, aber große Freude daran haben, regelmäßig per Telefon Kontakt zu jemanden zu halten. Die ehrenamtlichen Telefonbesucher vermitteln Freundlichkeit, Zuversicht und zeigen Mitgefühl und Verständnis.
Das Altenheim Pauline v. Mallinckrodt, Mallinckrodtstr. 9, Paderborn, sucht dringend noch ehrenamtliche Mitstreiter/-innen, die sich Mitarbeit der folgenden Art vorstellen können:
- Eine Person könnte den wöchentlichen Kioskwagen übernehmen: Verschiedene Waren und Obst werden zu den Bewohnern gefahren und dort zum Kauf angeboten. Kleine Verkaufsgespräche führen.
- Eine Person könnte direkt auf einem Wohnbereich eine Mahlzeit vorbereiten, Tisch decken, Platz nett herrichten, Mahlzeit auf Zimmer bringen, später abräumen. Spülen ist nicht nötig, geschieht in der Hauswirtschaft. Kleine Gespräche führen.
- Spaziergänge an der frischen Luft, in unserem großzügigen Garten, sobald das Wetter es erlaubt. In der Regel mit Rollstuhl. Kleine Unterhaltungen und Gespräche führen.
Die Malteser sind eine internationale katholische Hilfsorganisation. Sie helfen Menschen in Notlagen, unabhängig von deren Religion, Herkunft oder politischer Überzeugung, in Deutschland und weltweit. In Deutschland engagieren sich rund 51.000 Malteser ehrenamtlich. Mit fast 35.000 hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind die Malteser auch einer der großen Arbeitgeber im Gesundheits- und Sozialwesen. Insbesondere das enge Miteinander von Haupt- und Ehrenamt zeichnet sie aus. Doch es fehlen noch immer weitere Ehrenamtliche für die vielfältigen Aufgaben.
Second Hand-Kleidung liegt voll im Trend, abseits von Fast Fashion. Das hat gleich mehrere Vorteile. Erstens schont es die Umwelt, damit nicht immer mehr Überflüssiges produziert wird. Dazu hilft man Menschen, für die Neuanschaffungen nicht immer leicht zu stemmen sind. Fehlen nur noch Leute, die beim DRK unterstützen, diese Sachen zu sortieren, zu ordnen und unter die Leute zu bringen. Wie in der Kleiderkammer oder im frisch renovierten Laden „Lieblingsstücke“.
Die Arbeiterwohlfahrt, die AWO, suchen dringend Leute, die Lust haben, mit vorwiegend älteren Menschen spazieren oder einkaufen zu gehen. Mal Spiele mit ihnen zu spielen, oder eine Zeit lang einfach zuzuhören. Aus der Zeitung vorlesen, mal zusammen durch die Paderwiesen gehen oder einfach nur Gesellschaft leisten. Man muss nicht immer ein Dutzend Stunden in der Woche aufwänden, um ehrenamtlich aktiv zu sein. Schon mit wenig Zeit kann man viel bewirken.
Früher waren sie bekannter, Ehrenamtliche, auch Grüne Damen genannt, die Menschen in Krankenhäusern betreuen. Wobei betreuen hier heißt: Dasein und Zuhören: dem Patienten die Möglichkeit geben, das auszusprechen, was ihn bewegt. Vorlesen, Basteln oder Spielen. Hilfe bei der Aufnahme und Lotsendienste. Begleitung von Patienten zu Untersuchungen, Therapien, Andachten und Veranstaltungen oder bei Spaziergängen. Betreuung von Angehörigen. Also das, was das Personal in den Krankenhäusern heute im alltäglichen Arbeitsdruck nicht mehr leisten kann. Da bewirken schon eine oder zwei spendierte Stunden in der Woche eine Menge. Gerade für Menschen, die eben keine Angehörigen haben, die sie betreuen. Und woher der komische Name? Weil früher diese – in der Regel – Frauen grüne Kittel trugen. Aber natürlich sind Männer genau so willkommen.
Und wenn nach einer Medienumfrage in Deutschlang die große Mehrheit der Menschen im Falle der Pflegebedürftigkeit zu Hause und nicht im Pflegeheim betreut werden möchte, so ist der Hospizdienst AchtsamZeit gefordert. Für die medizinische Pflege stehen Ärzte und Pflegekräfte, für die menschliche und seelische Hilfe stehen die ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen aus dem Hospizdienst dem Menschen zur Seite. Der Hospizdienst AchtsamZeit und die Ehrenamtlichen machen unterstützende Angebote für todkranke, verzweifelte und sterbende Menschen. Mehr Fürsorge, Begleitung, Zuwendung und Palliativbehandlung für viele Menschen bedeutet eine echte Hilfe auf ihrem letzten Weg.
Alle Hospizhelfer/innen werden umfangreich geschult. Sie werden bei Ihrer Arbeit nicht allein gelassen – Hauptamtliche aus dem Hospizdienst AchtsamZeit stehen Ihnen zur Seite, helfen, unterstützen.
Über die Internetseite https://www.vka-achtsamzeit.de/ finden Sie weitere Informationen oder einen kleinen Film.
Ehrenamt ist nicht nur Aushilfe in Schulen oder Engagement in sozialen Einrichtungen. Auch die DRK-Gruppe in Schloss Neuhaus ist eine ehrenamtliche Tätigkeit. Und auch dort werden immer Helferinnen und Helfer gesucht. Ehrenamt in einer anderen Ausprägung, aber sicherlich hilfreich, fürs Gemeinwohl und mit vielen Chancen für persönliche Weiterentwicklung.
Die Caritas sucht Ehrenamtliche zwischen 18 und 24 Jahren, die in Paderborn oder Umgebung wohnen. Sie sollen Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 14 bis 25 Jahren in Lebenskrisen unterstützen. Eine anspruchsvolle Aufgabe, die Empathie und ein wenig Fingerspitzengefühl erfordert.
Details und Ansprechpartner finden sich hier:
Für seine Jahreszeitenwerkstätten sucht der Vauß-Hof e. V. ehrenamtliche Begleitungen, die Lust haben, eine Gruppe über ein Jahr einmal im Monat zu begleiten. Weitere Details dazu unter https://vausshof.de/jahreszeitenwerkstaetten/. Ihre hauptamtlichen Kräfte planen und leiten die Gruppen. Ein Mal im Monat gibt es ein Treffen entweder online oder vor Ort zum Austausch des Teams, hauptamtliche und ehrenamtliche MitarbeiterInnen. Sie würden sich freuen, über den Marktplatz für ehrenamtliches Engagement interessierte Menschen kennenlernen zu können. Bei Rückfragen steht Frau Anna Jochmann unter diesen Kontaktdaten zur Verfügung:
